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Gartenhotel Theresia: Gastgeber aus Tradition und Leidenschaft

Das Gartenhotel Theresia****Superior in Saalbach-Hinterglemm wird von den Inhabern in dritter Generation geführt. Familie Brettermeier hat das Theresia zum 1. Hotel des Salzburger Landes gemacht, das biozertifiziert wurde (im Jahr 2002) und das biologische Verpflegung den ganzen Tag über anbietet. Die Familie zählt zu den Bio-Pionieren "der ersten Stunde" der Gastronomie des Landes.
 
Die Großmutter von Marianne Brettermeier, Theresia Gensbichler (geboren 1906), legte gleich nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Gasthof Auhof den Grundstein für das heutige Hotel Theresia. Das Startkapital dazu verdiente sie sich über viele, entbehrungsreiche Jahre als selbständige Sennerin, indem sie jeden Sommer eine Almwirtschaft pachtete und die (Lehn-)Kühe von Bauern, die keine eigene Alm besaßen, versorgte. Bezahlt wurde sie nicht mit Geld, sondern mit Naturalien. Sie melkte die Kühe, machte aus der Milch Butter und Käse, lieferte die Produkte an die Besitzer der Kühe ab und durfte  als Lohn für ihre harte Arbeit einen Teil  behalten.
 
Ihre selbst erzeugte Butter und den herrlichen Pinzgauer Käse verkaufte sie. Während 14 Almsommerjahren (in den Wintermonaten suchte sie Arbeit als Köchin, Hauswirtschafterin etc..) erarbeitete sie sich eine Ziegenherde, Schweine und später auch ein paar eigene Kühe, die sie  verkaufte, um 1947 in der Aulandschaft am Saalach-Fluss ein Grundstück zu erwerben, auf dem sie den Rohbau für ihren großen Lebenstraum - eigenes Zuhause und eine Gastwirtschaft - errichten konnte.
 
Erst 1955 konnte der Gasthof fertiggestellt werden, weil einfach immer zu wenig Geld für den Weiterbau vorhanden war. Theresia entstammte der einzigen Bauernfamilie in Hinterglemm, die neben der Landwirtschaft auch einen Gasthof, das Dorfwirtshaus mit einem sogenannten Tanzboden, besaß. Wie es aber damals in ländlichen Gebieten üblich war, wurde der gesamte Besitz auf die vier Söhne aufgeteilt, die zwei Töchter erhielten als Aussteuer nur Schlafzimmer und einen Schrank mit Wäsche, Geschirr, Besteck etc. für den neuen Haushalt und ein Wohnrecht bis zum Tag der Heirat bei einem der Brüder.

Die junge Theresia hatte fortan ihr Zimmer bei ihrem Bruder Hans vulgo "Hintermoasa" und seiner Familie. Auf der Hintermaisalm gebar Theresia später ihre zwei Kinder. Mit Hans gemeinsam hat sie auch Pferdehandel, der sie bis Südtirol führte, betrieben. Diese Oma war nicht nur eine geschäftstüchtige, starke Frau, sondern hatte auch ihren eigenen Kopf. Sie heiratete nie, obwohl sie zwei Kinder von dem Mann hatte, der immer ihre große Liebe war: Johann Hasenauer, Landwirt in Hinterglemm. Beide hatten nie eine andere Lebensgemeinschaft und haben - obwohl räumlich getrennt lebend und immer einander hilfreich zur Seite stehend -  ihr ganzes Leben auf das Wohlergehen der zwei gemeinsamen Kinder, die sowohl am Bauernhof des Vaters als auch auf der Alm bei der Mutter aufwuchsen und zuhause waren, ausgerichtet.
Der Sohn der beiden, Bartholomäus, wurde von seinem Vater Johann adoptiert, damit der Familienname Hasenauer am Hof blieb und trat die Nachfolge als Bauer an. Die 1928 auf der Alm geborene Tochter Marianne führte den von Oma Theresia gegründeten Gasthof mit seinen 45 Gästebetten weiter und erhielt von ihrem Vater ein Stück Baugrund, auf dem sie Ende der 50er-Jahre mit ihrem Mann Franz, einen 1919 geborenen Bergbauernsohn aus Jochberg bei Kitzbühel in Tirol, das Hotel Egger (jetzt im Besitz des Bruders von Frau Brettermeier, Josef Egger) errichtete.
Oma Theresia zog noch lange im Hintergrund die Fäden. Im Spätherbst ihres Lebens konnte sie auf ein erfülltes Leben zurückblicken und den Erfolg ihrer Kinder und Kindeskinder genießen, obwohl sie immer wieder sehr nachdenklich und warnend von der dunklen, entbehrungsreichen und leidvollen Zeit der langen Hunger- und Kriegsjahre erzählte. Die Weltwirtschaftskrise mit dem großen Finanzkollaps 1928 war ihr noch in hohem Alter in sehr guter Erinnerung, daher hatte sie stets Angst vor dem Schuldenmachen und traute den Banken nie recht. Sie investierte immer nur dann, wenn sie wieder Geld in der Tasche hatte.
Nur ein Jahr nach Großvater Johann, ihrem "Lebenspartner im Herzen" und Vater ihrer Kinder, starb sie. Auf seinen letzten Wunsch hin ruhen die beiden sogar in einem gemeinsamen Grab. Ein schönes Ende für eine große, ungewöhnliche Liebe, der ein Zusammensein während des Lebens verwehrt war. Beide waren übrigens Gründungsmitglieder der Hinterglemmer Bergbahnen im Jahre 1950. Johann Hasenauer, nach dem das Hotel Johann in Saalbach-Hinterglemm benannt ist.Der Großvater mit Arbeitsschichten und Naturalien in Form von Holz für die Liftstützen, Großmutter mit 5.000 Schilling Bargeld, einem für sie damals schwer aufzubringenden, großen Geldbetrag. Aber beide haben schon damals die Notwendigkeit der Investition in die Zukunft des Tourismus erkannt und sind das Risiko eingegangen. Es hat sich gelohnt!
 
Die Tochter Marianne heiratete 1954 Franz Egger. Deren Tochter Marianne wurde 1955, Sohn Josef 1956 und Sohn Franz 1966 geboren.
 
In einem Alter, in dem andere in Rente gehen, rissen die beiden 1980 den Gasthof komplett ab und bauten 1981 das Hotel Theresia mit 96 Gästebetten. Schon damals war es mit einem Hallenbad und zwei Saunen ausgestattet und offiziell mit 4 ½ Sternen kategorisiert. Noch Mitte der 90er-Jahre erbauten sie für ihren jüngsten Sohn Franz das Aparthotel Hechenberg mit zwölf Ferienwohnungen in Hinterglemm.

Vater Egger war viele Jahre verdienstvoller Geschäftsführer der expandierenden Hinterglemmer Bergbahnen, Vize-Bürgermeister, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Saalbach-Hinterglemm und vor allem mit Leib und Seele Hotelier, "Wanderführer" für seine Gäste im Sommer wie im Winter und ein wahrer Freund der Berge! Leider ist er 1999 eine Woche vor seinem 80. Geburtstag verstorben. Viele Stammgäste vermissen die Gespräche mit ihm, seine Geschichten über die Vergangenheit, die Menschen des Tales und das „Philosophieren über Gott und die Welt“.
 
Marianne jun., die im ehemaligen Gasthof Auhof geborene Enkelin von Oma Theresia, kam 1981 nach ihrer 5-jährigen Ausbildung an der Tourismusschule Schloss Klesheim in Salzburg, einem 3-monatigen Aufenthalt in Paris und Abschluss des nachfolgenden Studiums der Sozial-und Wirtschaftswissenschaften in Innsbruck und Graz, wo sie ihren Mann Harald, einen Studienkollegen aus Klagenfurt kennen und lieben lernte, wieder in heimatliche Gefilde zurück, um - wie geplant - in den elterlichen Betrieb einzusteigen (zu ihrem Leidwesen musste sie während der Schulausbildung feststellen, dass ihre große Leidenschaft, der Skirennsport, nicht mit der angestrebten Ausbildung vereinbar war; deshalb hing sie - schweren Herzens  - schon im Jugendalter eine vielversprechende Skirennläuferkarriere an den Nagel; sie war  unter anderem Landesmeisterin im Riesenslalom, errang den 2. Platz beim internationalen Toppolino-Rennen in Italien, das damals und auch heute noch als die "Bewährungsprobe" für junge, zukunftsträchtige Skirennläufer galt bzw. gilt).

1983 heirateten Marianne und Harald, 1984 wurden Sohn Harald jun. (der kreative Kopf der Familie, Studium Informationsdesign, Graz), 1986 Sohn Franz-Josef (Studium der Internationalen Betriebswirtschaft und  Politikwissenschaften,  Innsbruck) und 1993 Tochter Anna-Theresa (Absolventin der 5-jährigen Tourismusschule -  "in den Fußstapfen" ihrer Mutter) geboren.
 
Ende der 80er-Jahre übernahm Marianne Brettermeier-Egger gemeinsam mit ihrem Mann die Führung des Hotels Theresia. Unter ihrer Leitung wurde das Haus zu einem Design-Hotel mit klarer Ausrichtung: Modernes Design - zeitlose Tradition.  Das renommierte, preisgekrönte Wiener Architekturbüro Pichelmann (Gustav Pichelmann ist ein Cousin von Herrn Brettermeier) gestaltete das klassische Alpenraum-Haus in den Jahren 2003 bis laufend – jeweils während der Herbstmonate – neu. Der Stil des Hauses: helles Holz, klare, moderne Linien, viel natürliches Licht, unaufdringliche Lichteffekte. Das alles vermittelt den „Neuen Purismus“ ohne distanziert kühl zu wirken, dafür mit lebendiger Persönlichkeit und österreichischem "Touch". Seither investiert Familie Brettermeier laufend in die Verschönerung des Hotels Theresia (Auszeichnung "Initiative Architektur" 2010), in umwelt- und ressourcenschonende Maßnahmen und "last but not least" in höchste Bio-Lebensmittelqualität.
 
Die Galerie für Moderne und Zeitgenössische Kunst ist sowohl die Leidenschaft des kunstsinnigen Ehemannes Harald Brettermeier als auch eine Bereicherung für kunstinteressierte Gäste.
Im Sinne unserer Vorfahren sehen wir die Gäste aus aller Welt als Freunde in unserem Haus und haben Freude daran, sie zu verwöhnen! Wie sagte einmal ein lieber Stammgast – „Dieses Haus hat Seele!“ Und das bewahren wir frei nach Gustav Mahler: „Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.“
Es ist uns ein Herzensanliegen, Ihnen als Gast bei der allwöchentlichen Historienstunde – anhand der Galerie wunderschöner alter Fotographien in der Hotelhalle – sowohl die Tradition und Entwicklung des Hauses als auch der Region zu erläutern. Fühlen Sie sich herzlich eingeladen, daran teilzunehmen!

Ihre Familie Brettermeier und Frau Egger
PS: Der Name des Hotels wurde 1981 zu Ehren unserer Gründerin, Oma Theresia, von "Gasthof Auhof" auf "Hotel Theresia" umgeändert. Das hat sie sehr gefreut! Sie lebte bis zum Schluss bei uns und starb 1992 zu Hause im Kreis der Familie.
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